02_Dachbegrünung

Würde in Deutschland nur jedes zehnte Privathaus ein Gründach aufweisen, würde sich die Luft in deutschen Städten deutlich verbessern. Studien behaupten sogar um 50% besser.

Dennoch ist die Zahl privater Gründächer in Bremen, wo Verkehr und Wohnraum sehr zentriert sind, offensichtlich sehr gering. Das liegt an der mangelhaften Aufklärung oder Bereitschaft zur Umsetzung seitens der Stadt Bremen und der entsprechenden Handwerksbetriebe. Die meisten Dachdecker erlernen ihr Handwerk anhand industrieller Baustoffe. Zudem werden Garten- und Landschaftsbauer in der Regel nicht angerufen, wenn das Dach saniert werden soll. Folglich genießen Gründächer nicht die Popularität, die sie verdient hätten; zumal eine Umstrukturierung auf ökologisches Bauen für viele Betriebe riskant und teuer ist.

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Als innovatives Handwerks-Start-Up ist die größte Stärke der LaGrand Handwerk UG die Flexibilität. Wir implementieren gerne Techniken, die weitaus mehr Sinn ergeben als der Status quo. Wir erachten es als primäre Aufgabe eines Handwerksbetriebes die ökologischen Auswirkungen der eigenen Arbeit in die Unternehmensphilosophie einzubeziehen. Folglich ist für uns ökologisches Bauen absolut notwendig, sofern es sich nicht nur um Geldmachereien handelt, sondern um wirkliche Verbesserungen.

In Skandinavien sind Gründächer lange Tradition. In Deutschland steht die Industrie immer noch weit über der Ökologie – auch wenn wir uns gerne als Vorreiter der grünen Revolution betrachten. Der Abgasskandal der größten Deutschen Autobauer zeigt auf, wo wir wirklich stehen. Diese Mentalität schlägt sich natürlich in den Messwerten von Umweltforschern nieder.

Gründächer sind ein Kompromiss zwischen industriellem und ökologischem Bauen. Gründächer verleugnen nicht die Wichtigkeit der deutschen Baunormen, sondern gehen mit ihnen in Einklang. Es ist völlig unproblematisch, unsere klassischen Steinhäuser mit einem Gründach zu versehen, selbst wenn es sich um Steildächer handelt.

Den Deutschen wurden seither Steine aufs Dach gelegt, weil es sich hier um einen soliden heimischen Rohstoff handelt. Doch die meisten deutschen Dächer sind nicht mehr zeitgemäß. Zum einen weil jedes Industriedach ein Verfallsdatum aufweist (Flachdächer weitaus früher als Steindächer), vor allem aber, weil sie lediglich eindimensional sind: sie schützen, versorgen aber nicht. Um die Hausbewohner auch mit Strom zu versorgen, muss ein Photovoltaik-Aufbau her – und dieser sieht nicht einmal besonders attraktiv aus. Die von Tesla aufgekaufte PV-Firma SolarCity will den Dachstein-Markt revolutionieren, indem es Dachsteine auf den Markt bringt, die gleichzeitig Solarzellen aufweisen. Allerdings ist ungewiss, wann und wie solche Solarziegel für den deutschen Endverbraucher erhältlich sein werden. Und selbst wenn die Tesla-Dachsteine kommen, auch hier handelt es sich nur um einen zweidimensionalen Nutzen. Schützen und Versorgen. Fraglich sind außerdem die Instandhaltungskosten.

Ein Gründach dagegen bietet den Hausbewohnern und den Nachbarn mehrfachen Nutzen:

1) Je nach Aufbau schützt und dämmt es genauso gut wie ein Industriedach – und hält dabei ein Leben lang.

2) Es bietet eine Verbesserung der Luft.

3) Es spart 50-70% Regenwasser ein und entlastet so die Kläranlagen bzw. spart die Kosten für die Niederschlagswassergebühr.

4) Es wirkt sich positiv auf die Psyche aus.

Zudem ist ein Gründach bei sachgemäßer Erstellung mehr oder weniger unendlich haltbar. Die Oberlage besteht aus sich selbstständig erneuerbarem Grün, während die industriellen Bauteile darunter vor Umwelteinflüssen geschützt und entsprechend nicht angegriffen werden. Wer dennoch seinen eigenen Strom produzieren will, kann trotzdem eine PV-Anlage aufbringen. Diese fügt sich auf einem Gründach jedoch weitaus harmonischer ein als auf einem Steindach.

Wenn Sie also Interesse an einer smarten Lösung für Ihr sanierungsbedürftiges Dach haben, so googlen Sie ruhig selbst ein wenig nach den Vor- und Nachteilen eines Gründachs. Sollten sich Ihre Pläne konkretisieren, kommen wir gerne vorbei und besprechen diese Maßnahme mit Hinblick auf den indiviuellen Begebenheiten und unterbeiten Ihnen natürlich zeitnah einen Kostenvoranschlag. Vielleicht gehören auch Sie dann bald zu den Bremer Gründach-Pionieren.

Ihr Ansprechpartner ist Herr Krämer mit der Rufnummer 0176 476 84 160, oder gerne per Email an LaGrand@post.com. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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